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Vermischtes

 

Tea-Time in der HafenCity


Meßmer MOMENTUM – Drei Dinge in einem: Tee-Museum, Tee-Kreation und Tee-Lounge

Die stilvoll eingerichtete Tee-Lounge bietet Platz für etwa 50 Gäste.

Im Meßmer MOMENTUM finden Besucher alle Informationen rund um das Thema Tee. Die ständige Ausstellung bietet mit vielen interaktiven Elementen die Möglichkeit, verschiedenste Teesorten anzufassen und zu riechen, oder sich über Anbaugebiete und Verarbeitung zu informieren. Gleichzeitig kann man in der Praxis beobachten, wie die erfahrenen Tea-Taster von Meßmer neue Teemischungen kreieren. Und wer Appetit auf ein Tässchen Tee bekommt, kann im Lounge-Bereich entspannt genießen: Die Karte bietet mehr als 70 verschiedene Teesorten, von Klassikern wie schwarzem Tee oder Kräuter- und Früchtetee bis hin zu Teecocktails, saisonalen Angeboten sowie etwas exotischeren Spezialitäten wie weißem Tee, Chai oder auch Matcha. Dazu gibt es eine feine Speisenauswahl von englischem Teegebäck bis hin zu Sushi. Der ideale Ort also für einen entspannten Business Lunch, oder um während einer Sightseeing-Tour durch die HafenCity eine erfrischende Tea-Time einzulegen und den Moment zu genießen…

QUARTIER verlost zusammen mit Meßmer MOMENTUM Gutscheine für die Tee-Lounge oder einen Einkauf im Shop.

1. Preis:
Ein Gutschein im Wert von 100 Euro
2. bis 5. Preis:
Gutscheine im Wert von je 50 Euro


Meßmer MOMENTUM
Am Kaiserkai 10, 20457 Hamburg
Öffnungszeiten: täglich 11 – 20 Uhr
www.messmer-momentum.de

UNSERE GEWINNFRAGE: Seit wann gibt es „Meßmer Tee“?

Schicken Sie bitte Ihre Antwort mit dem Stichwort „Meßmer MOMENTUM“ per Mail oder Postkarte an unsere Redaktionsanschrift. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


Quartier, Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg
redaktion@quartier-magazin.com


 

Text: Stephanie Wehnert, Foto: Thomas Hampel

 
 
 

Der Geschmack der Bretagne


Seit zehn Jahren begeistert das Ti Breizh seine Gäste mit bretonischen Spezialitäten.

Gleich beim Betreten des Ti Breizh, dem „Haus der Bretagne“ in der Deichstraße wird der Gast sinnlich angesprochen. Die angenehmen Gerüche stehen für zwei bretonische Nationalgerichte, die hier in zahlreichen Variationen angeboten werden: Galettes und Crêpes. Die einen pikant und aus Buchweizenmehl, die anderen verführerisch-süß und aus Weizenmehl.

Gemütliche Gastlichkeit an der Deichstraße

Klar, dass hier auch Fisch auf dem Speiseplan steht. Die in Weißwein eingelegten Makrelenfilets waren ein köstlicher Auftakt (6,10 Euro). Dazu werden Brot und Butter gereicht – und beides schmeckt. Ebenfalls ein Original ist der Cidre. Er stammt aus La Guerche de Bretagne, ist weder zu süß noch zu herb und kommt in der typischen Bolée (Tasse) auf den Tisch. Die Galette mit Hühnchen in französischer Senfsauce überzeugte (8,30 Euro), auch durch den Salat mit wunderbarer Dijonsenf-Vinaigret-te. Den würdigen Abschluss bildete eine Crêpe mit Vanilleeis, Bitterschokolade und Kaffeelikör, wobei letzterer geschmacklich leider nicht auszumachen war (6,70 Euro). Verlockend sind aber auch „die Flambierten“, mit Cognac, Grand Marnier, Calvados oder Rum.

Den Genuss fördert die gemütliche Einrichtung mit viel Holz, viel Weiß und großen Fenstern. Optimal entfaltet sich das bretonische Lebensgefühl natürlich im Sommer, wenn auch auf dem Ponton im Nikolaifleet bedient wird.


Ti Breizh
Deichstraße 39, 20459 Hamburg
Tel. 040 . 37 51 78 15
täglich geöffnet von 12 – 22 Uhr
www.tibreizh.de

 

Text: Petra Schreiber, Foto: Thomas Hampel

 
 

Das Fleetschlösschen

Zwanglose Atmosphäre im Fleetschlösschen (1)

Ein architektonisches Kleinod im wahrsten Sinne des Wortes: Über Gewölben, die einem Film über den Grafen von Monte Christo alle Ehre machen würden, erhebt sich auf wenigen Quadratmetern die ehemalige Feuerwache der Speicherstadt. Hier, an der Schnittstelle zwischen historischem Lagerbezirk und wachsender HafenCity betreibt Christian Oehler das Fleetschlösschen. Kleine Speisen, Salate, Wraps sowie neben Tee- und Kaffeespezialitäten auch internationale Weine gehören zum Angebot des Hauses. Das lassen sich Kreative wie Manager in der liebevoll eingerichteten und entspannten Umgebung gern gefallen. (ck)
www.fleetschloesschen.de

 
 

Cash in die Kasse

Regelmäßig eröffnen im Quartier neue Restaurants und Geschäfte, die bei aller Unterschiedlichkeit eins gemeinsam haben: eine Kasse. Je reibungsloser für den Kunden und den Kassierer das System funktioniert, umso wohler fühlen sich beide und umso besser läuft das Geschäft. Vom Showroom am Sandtorkai aus vertreibt Diesselhorst Software & Consulting PC-gestützte und modular aufgebaute Kassensysteme, die individuell angepasst werden können. Die ausgereifte Kassensoftware LaCash hat sich im Geschäftsalltag von Kleinunternehmen und Filialisten, von Einzelhändlern und Gastronomen bewährt. (ck)
www.diesselhorst.de
 
 

Gesunde Bewegung in der Speicherstadt

Hält seinen Patienten den Rücken frei: das Team vom Physio-Centrum Speicherstadt. (2)

Speicherblock S am Alten Wandrahm ist der Sitz des Physio-Centrums Speicherstadt PCS. Hier kümmert sich Hagen Thele mit seinem Team z. B. um die häufigen Rückenleiden, die durch Fehlhaltungen an Bildschirmarbeitsplätzen verursacht werden. Wichtig ist ihm die sorgfältige Aufnahme der Krankengeschichte und eine individuell ausgearbeitete Therapie. Auf Spezialgeräten wird anschließend der Körper im Zirkeltraining wieder fit und beweglich gemacht. Asiatische Heilmethoden und Osteopathie runden das ganzheitliche Angebot ab. (ck)

www.physio-centrum.info
 
 
 
 
 

Eine Brücke zwischen den Konfessionen

Die Kapelle im Bau – Architekt ist der am Kaiserkai ansässige Stephan Schmid. (3)

Die Bauarbeiten schreiten voran: Auf der Fläche zwischen SAP-Gebäude und dem Heizkraftwerk entsteht in diesen Tagen die Kapelle der Brücke. Das ökumenische Projekt wird von Pastorin Antje Schneider-Rottwilm geleitet. Europaweit einmalig ist die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Glaubensgemeinschaften. Am 5.12.2008 um 18 Uhr wird die Kapelle feierlich eröffnet. (ck)
www.oekumenisches-forum-hafencity.de

 
 
 
 
 

Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof

Die Ruine des Hannoverschen Bahnhofs nach Kriegsende. (4)

Auf dem Gelände des ehemaligen Han-noverschen Bahnhofs wird eine Gedenkstätte für die über 7.000 Hamburger Juden, Roma und Cinti errichtet, die von hier aus deportiert wurden. Reste des Bahnsteigs und erhaltene Gleise wurden im vergangenen Jahr unter Denkmalschutz gestellt. 2012/13 wird ein Dokumentationszentrum, bis 2017 dann die Gedenkstätte eingerichtet werden. (na)
www.hafencity.com

 
 
 
 
 

Commerzbank vor Ort

Kundenberaterin Christine Wilke an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Speicherstadt. (5)

Anfang Oktober kehrte nach 15 Jahren Abstinenz eine vielen noch vertraute Institution in die Speicherstadt zurück: Die Commerzbank, die bis 1993 Am Sandtorkai 2-3 residierte, hat ihr neues Domizil an der Kibbelstegbrücke bezogen. An den Eröffnungstagen konnte das Beraterteam Christine Wilke und Stephanie Schulze viele interessierte Besucher mit Kaffee und Kuchen Willkommen heißen. Die Filiale ist einer von 10 gleichzeitig eröffneten Standorten in Hamburg. (ck)
www.mehr-commerzbank-für-hamburg.de

 
 
 
 

Hamburger Liedertafel

Kundenberaterin Christine Wilke an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Speicherstadt. (6)

„Chormusik ist ein wunderschönes Kulturgut“ – das ist das Credo der Hamburger Liedertafel von 1823. Albert Methfessel, Komponist des hymnischen Liedes „Stadt Hamburg an der Elbe Auen“ gründete den traditionsreichen Verein. Auch zeitgenössische Chormusik wird seit über 20 Jahren jeden Dienstagabend ab 19:15 Uhr in der Winterkirche von St. Katharinen intoniert und geprobt. Interessenten (auch ohne Notenkenntnisse) sind herzlich willkommen. (ck)
www.hamburgerliedertafel.de
www.mehr-commerzbank-für-hamburg.de

 
 
 
 

KOLUMNE

Stürmische Zeiten


Über den richtigen Umgang mit dem Hamburger Herbst

Es stürmt. Von Tag zu Tag dreht der Wind mehr auf Nordwest und die Windstärke steigt. Es ist Herbst und das Wetter ist scheußlich, doch von schlechter Laune keine Spur. Natürlich ist der Sommer am Wasser wunderbar, man sitzt bei der Kaiserperle am Wasser, trinkt kühlen Weisswein und sieht den Schiffen auf der Elbe zu, doch fast noch mehr Spaß macht die dunkle, windige und feuchtkalte Jahreszeit.

Michael Klessmann und seine Sicht auf die HafenCity (7)

Für den, der nicht am Wasser wohnt, sind Ebbe und Flut, Pegelstände und Windstärken eher abstrakte Dinge, in der HafenCity gehören sie zum Alltag und es gibt nur wenige, die keinen Blick für Wind und Wetter übrig hätten. Starker Westwind bedeutet steigende Pegel und damit verändert sich die Wasserlandschaft rund um die HafenCity sehr viel stärker als sonst üblich. Bei einem Pegelstand von einem Meter über dem mittleren Hochwasser beginnt die Elbe die Marco-Polo-Terrassen zu überschwemmen – im Dunkeln malerisch erleuchtet von wasserdichten Strahlern bei den Bänken. Ab einer Prognose von mehr als 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser wird acht Stunden vorher ein dreifacher Böller abgefeuert und der Flutschutz steht in Bereitschaft. Ab zwei Metern über dem mittleren Hochwasser beginnt das Wasser auch die übrigen Promenaden- und Kaikanten zu überfluten. Die Flutschutztore sind geschlossen, die niedriger gelegene Speicherstadt macht sich zur Evakuierung bereit.

Die HafenCity hat sich jetzt verändert. Die Wasserflächen sind um ein vielfaches größer, die Elbe wirkt doppelt so breit. In früheren Zeiten wirkten die Wassermassen furchterregend und bedrohlich – nicht so in der HafenCity. Hier werden Plätze und Promenaden zu Bühnen für ein gigantisches, kurzlebiges Naturschauspiel. Man könnte fast den Respekt vor den Naturgewalten verlieren und das wiederum ist gefährlich. Ein vergessenes Flutschutztor, ein kleines Leck und binnen Minuten stehen Tiefgaragen und Autos meterhoch unter Wasser.

Deshalb gilt es wie überall im Umgang mit den Natur, nie den Respekt vor der unberechenbaren Gewalt der Elemente zu verlieren. Wo zu anderen Zeiten vielleicht Existenzen auf dem Spiel standen, besitzt die HafenCity den Luxus einer zusätzlichen Attraktion – ziehen wir uns ordentlich an und geniessen es.

 

Text: Michael Klessmann, Foto: Thomas Hampel

 
 
 

BUCHTIPP

Dierk Lawrenz:

Die Hamburger Speicherstadt


Die Geschichte vom Entstehen und Vergehen eines Kaufmannstraums.

Diese Monographie über die Speicherstadt gehört in das Bücherregal jedes am Thema interessierten Lesers. Das klingt wie vorformulierte Verlagswerbung, weshalb ein Kritikpunkt kurz erwähnt werden soll: Die Gestaltung des Buches hätte etwas zeitgemäßer ausfallen können – das darf aber über die Leistung des Autors Dierk Lawrenz nicht hinwegtäuschen. Auf 168 Seiten beschreibt er die Geschichte der Hamburger Speicherstadt detailliert und sachkundig. Von der Baugeschichte über die Zerstörung in den Bombardements des Zweiten Weltkriegs bis zum Wiederaufbau in den fünfziger Jahren liefert er eine Fülle erhellender Erkenntnisse. Besondere Erwähnung in diesem Zusammenhang verdient die umfangreiche Sammlung historischer Abbildungen und ihre zeitgeschichtliche Einordnung. (ck)

Dierk Lawrenz:
Die Hamburger Speicherstadt
Eisenbahn Kurier, EK-Verlag GmbH
Freiburg 2008
ISBN 978-3-88255-893-7
168 Seiten, geb., 29,80 Euro

 
 

Nautik Historie Verlag/ELBE&FLUT Edition:

Kalender 2009 „Speicherstadt und HafenCity“

Der aktuelle „Speicherstadt und HafenCity“-Kalender 2009 präsentiert das Quartier in 12 ungewöhnlichen und reizvollen Perspektiven. (ck)

Nautik Historie Verlag, Hamburg
ISBN 3-929231-86-7
50 x 44 cm, farbig, 22,95 Euro

 
 
 
 
 

Fotos: (1) – (3), (5), (7) Thomas Hampel, (4) Hamburg Hafen und Logistik AG, (6) Renate Heinrich

Quartier 04, Dezember 2008–Februar 2009 , Rubrik:    
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